Biodiversität erhalten

Biodiversität bildet die Grundlage für ein stabiles und funktionierendes Ökosystem. Ein intaktes Ökosystem stellt eine Vielzahl an wertvollen Umweltleistungen bereit, wie z.B. die Regulierung des Wasserhaushalts, der Schutz vor Erosion oder die Bereitstellung von Holz- und Nahrungsmitteln. Außerdem ist es widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen, wie Stürmen oder dem Klimawandel. Der Erhalt der Biodiversität hat also vielfachen Nutzen für das Ökosystem, trägt zur Sicherung der Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung bei und garantiert den langfristigen Erfolg des Projekts. Aus Klimaschutzperspektive stellt die Biodiversität damit auch eine Absicherung dafür dar, dass eingelagertes CO2 dauerhaft gespeichert und langfristig der Atmosphäre entzogen werden kann. 

Das Gebiet des Projekts "Lacandón - Wälder sind Leben" ist eines der artenreichsten der Erde und Heimat vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten wie dem Roten Ara und dem Jaguar. Durch den Schutz von intakten Waldflächen kann der Lebensraum einer Vielzahl an Arten erhalten werden. Zudem werden zuvor gerodete Flächen mit einheimischen Baumarten aufgeforstet, so dass hier wieder naturnahe Wälder entstehen können (siehe Waldschutz und Wiederaufforstung sowie Kontrolle im Nationalpark). 

Um die positiven Effekte dieser Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt zu kontrollieren werden Daten zu Schlüsselarten und Indikatoren zur Habitatqualität erhoben. Diese werden im Laufe des Projekts fortwährend überprüft, um so ein Monitoring der Biodiversität zu ermöglichen. 

Aktuelle Fortschritte